Berichte von Veranstaltungen 2017

 



Ergebnisse der Landessieger-Ausstellung vom 8. Oktober in Rockenhausen
Richter: Dieter Engel, Coburg


Landesjugendsieger 2017

Landessieger 2017

Landesveteranensieger 2017

Alle Ergebnisse LS 2017Artikel zum Ausdrucken

 



Bundessiegersuche 2017
DTK 1888 e.V. - Landesverband Rheinland-Pfalz/ Saarland e.V.


Am 22. und 23. September fand die Bundessiegersuche, die in diesem Jahr erstmalig als Schweißprüfung ohne Richterbegleitung 20 Std ausgerichtet wurde, in den Revieren um den historischen Linslerhof in Überherrn statt. Austragungsort war also das große Forstrevier „Warndt“
Das 5000 ha große Forstrevier mit gutem Wildbestand, insbesondere Schwarzwild steht für anspruchsvolle Verhältnisse.
Die Schirmherrschaft hatte Herr Reinhold Jost Minister für Umwelt und Verbraucherschutz.

Der offizielle Teil begann am Freitagabend

Nachdem im Laufe des Tages nach und nach alle Hundeführer, Richter und Gäste eingetroffen waren, konnte die offizielle Begrüßung beginnen. Der Landesvorsitzende Michael Baus begrüßte die Hundeführer und Gäste. Neben dem Präsidenten des DTK, Herrn Stefanus Middendorf und den Obmann für das Gebrauchswesen im DTK, Herrn Steffen Maar, konnte er insbesondere den Landesjägermeister Herrn Josef Schneider begrüßen. Ebenso hieß er den Ehrenvorsitzenden des Landesverbandes Rheinland-Pfalz / Saarland, Herrn Horst Kliebenstein willkommen. Der Landesjägermeister betonte in seinem Grußwort, dass die Arbeit mit dem firmen Jagdhund unverzichtbarer Bestandteil der waidgerechten Jagd ist. Er verwies auch darauf, dass sich im Saarland hervorragende Flächen für eine Schweißprüfung finden; zählt doch das Saarland zu den waldreichsten Bundesländern.

Samstagmorgen 8:00 Uhr Eintreffen der Hundeführer und Richterbesprechung.

Gemeldet waren insgesamt 12 Gespanne

Am Ende des Prüfungstages konnten nur ein Gespann in der vorgegebenen Zeit zum Stück finden und die Prüfung bestehen.

Der Prüfungsleiter Michael Baus beglückwünschte den erfolgreichen Hundeführer und ermunterte ebenso die Hundeführer, sich und ihre Hunde in den Einsatz der Jagd und dem Nachsuchewesen zu stellen. Weiterhin dankte er allen Beteiligten und Helfern, die rund um die Veranstaltung, sei es in der Vorbereitung oder am Prüfungstag selbst, mitgeholfen haben.

Bei der anschließenden Preisverleihung unter den Klängen des Jagdhornbläsercorps „Bliesbergerhof“ waren sich alle einig, dass eine schwere, aber auch tolle Schweißprüfung hinter Ihnen lag.

Waidmannsdank an den Leiter des Saarforst Landesbetriebes, Herrn Forstdirektor Hans–Albert Letter und seinen Mitarbeitern für die Bereitstellung der Flächen und Unterstützung in der Vorbereitung.

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Internationale Rassehundeausstellung 12. August 2017 in Ludwigshafen

Ergebnisse IRA Ludwigshafen 2017

Sieger der FCI-Gr. 4:
Richter: Horst Kliebenstein
1. Platz: Venus von Charlottenhof, Z: ZG Linzen, Bes: Jessica Patt
2. Platz: Ivanka vom Lambrechter Tal, Z: Kerstin Matalik, Bes.: Kerstin Matalik
3. Platz: Kenzo vom Brendelstein, Z: Artur Lewantowitsch, Bes.: Artur Lewantowitsch

 


Zuchtwarteschulung
unseres Landeverbandes am 12. Februar 2017


Der Vorstand des Landesverbandes Rheinland-Pfalz/Saarland e. V. hatte durch den Landeszuchtwart die Gruppenzuchtwarte zu einer Weiterbildungsveranstaltung am 12. Februar 2017 in den DACKELTREFF der Gruppe Kirchheimbolanden eingeladen. Jockel Jung, 2. Landesvorsitzender, und Kurt Pung, Landeszuchtwart, begrüßten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Namen des Landesverbandes und überbrachten die Grüße des 1. Landes-vorsitzenden, Michael Baus. Der besondere Gruß von Jung galt Bundeszuchtwart Dr. Karsten Schoeler, der an diesem Sonntag den anwesenden Zuchtwarten Rede und Antwort stand. Schwerpunkte seiner Ausführungen waren „Farben der Teckel“, Chippen und ID-Beauftragte.

Zu den Farben der Teckel führte Dr. Schoeler aus, dass bei den drei Haararten unserer Teckel die Farbbezeichnung und Farbverbreitung sicher nicht so streng geregelt ist, wie in etlichen anderen Rassehundezuchtvereinen. Trotzdem müssten wir uns an den FCI-Standard 148 D halten, um ein Ausufern der Farben bzw. Farbkombinationen zu vermeiden. In unseren Zuchtbüchern, so Dr. Schoeler, waren vor Jahren noch 32 Farben aufgeführt, die zum Teil sehr phantasievoll klangen, aber eben nicht mit dem Standard vereinbar waren. Die Zuchtkommission und der Gesamtvorstand des DTK haben folgende Farben festgelegt, die in Übereinstimmung mit dem FCI-Standard stehen:

1) Rot
2) Saufarben
3) Braun mit Abzeichen
4) Scharz-rot
5) Dürrlaubfarben
6) Rottiger
7) Schwarztiger
8) Brauntiger

Bei den saufarbenen wird unterschieden in „Hellsaufarben“, „Saufarben“, „Dunkelsaufarben“

In die Gruppe der „Braunen mit Abzeichen“ gehören auch die „Braun-Saufarbenen“, die es im Standard nicht gibt.

Bei den drei Haararten wird in ein- und zweifarbige Teckel unterschieden.

Langhaarteckel

Einfarbige: „Rot“ („Rot-gelb“, „Gelb“). Hierher gehört auch „Rot mit schwarzem Deckhaar“.Zweifarbige: „Schwarz-rot“, „Braun mit Abzeichen“ .

Kurzhaarteckel

Bei den Kurzhaarteckeln gilt das Gleiche wie bei den Langhaarteckeln. Bei den Kurzhaarteckeln werden auch die als „Rot“ bezeichnet, die schwarze Stichelhaare aufweisen.

Rauhhaarteckel

Einfarbige: „Rot“ („Rot-gelb“, „Gelb“). In diese Gruppe gehören auch die „Dürrlaubfarbenen“Zweifarbige: „Saufarben“ „Schwarz-rot“, „Braun mit Abzeichen“

Die Gefleckten werden im Standard in zwei Gruppen unterteilt:

1) Getigerte: Die Grundfarbe ist: „Schwarz“, „Rot“, „Braun“, „Grau mit grauen oder beigen Flecken.

2) Gestromte: Die Grundfarbe ist immer „Rot“ oder „Gelb“ mit dunkler Stromung. „Schwarzgestromte“ Teckel gibt es im Standard nicht!

Der Vorstellung der Farben schloss sich eine rege Diskussion an, da von den Zuchtwarten die Zuordnung der Welpen zu den einzelnen Farben bisher etwas unterschiedlich betrachtet wurde.

Weitere Themen des Tages waren „Chippen“ und ID-Beauftragte“.

Früher wurden alle Welpen bei Wurfabnahme im Behang tätowiert. Seit 1. April 2010 besteht im DTK die Pflicht, dass alle Welpen einen Mikrochip tragen müssen, um eine Ahnentafel zu erhalten. Dies war nicht eine Forderung des VDH aber sie hat auch praktische Vorteile. Die Chip’s sind in der Regel länger lesbar als Tätowierungen. Geht ein Hund verloren und wird aufgegriffen, so kann der Hund nach Auslesen des Chips direkt seinem Besitzer zurückgegeben werden, sofern er vom Besitzer bzw. Züchter ordnungsgemäß gemeldet wurde.

Zuchtwarte, die bereit waren, Welpen aber auch erwachsene Tiere zu Chippen, wurden jeweils auf Landesebene von Tierärzten theoretisch und praktisch für ihre Aufgaben geschult. Im Grunde genommen ist das Chippen wesentlich einfacher und für den Welpen weniger schmerzhaft als das tätowieren. Der DTK hat es den Züchtern freigestellt zu entscheiden, ob die Welpen vom Tierarzt oder Zuchtwart, der geschulter ID-Beauftragter sein muss, gechippt werden. Ebenso kann der ID-Beauftragte entscheiden, ob er Welpen chippt oder dies dem Tierarzt überlässt. Das Chippen ist ein Service des DTK für seine Züchter.

Der DTK ist die Verpflichtung eingegangen für Schäden, die durch das Chippen eines ID-Beauftragten entstehen könnten, bis zum Preis eines Welpen, aufzukommen. In den sieben Jahren seit Einführung der Chip-Pflicht ist bisher noch kein einziger Fall aufgetreten, bei dem ein Schaden verursacht bzw. bekannt wurde. Das spricht einerseits für die Ungefährlichkeit des Chippens, andererseits auch für die Fähigkeiten der ID-Beauftragten. Wichtig jedoch ist, dass die Welpen vor der ersten Impfung durch den Tierarzt gechippt sein müssen. Nur im Freistaat Thüringen müssen Tierärzte das Chippen der Hunde vornehmen. Merkwürdigerweise dürfen aber, z. B. Pferde, bundesweit von Laien, die nicht geschult sein müssen, gechippt werden.

Den Ausführungen von Dr. Karsten Schoeler schloss sich ein reger Gedankenaustausch an, in der auf alle gestellten Fragen eine Antwort gegeben werden konnte. In seinem Schlusswort betonte Jockel Jung wie wichtig Weiterbildungen auf diesem Gebiet seien und bedankte sich bei Dr. Karsten Schoeler für seine Ausführungen und den Zuchtwarten für die rege Mitarbeit. (Text: Dr. Schoeler/Jung)



Unsere Bilder zeigen Dr. Karsten Schoeler bei seinem Referat und einen Blick in die Runde der Zuchtwarte des Landesverbandes.
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